Kreativ visualisieren (2)

Und am Ende sieht es so aus, als hätte ich am Anfang einen Plan gehabt…
Zuerst der hochschuldidaktische Kurs Kreativ visualisieren, dann die OpenOLAT Rallye am VCRP und jetzt auch noch Sketchnotes – wie passt das zusammen? Ziemlich gut, wenn man die analoge und die digitale Welt zusammen bringt.
Mein erster Versuch war die Kombination der (analogen) Flipchartvisualisierungen mit der (digitalen) E-Learningumgebung:

Das sieht zwar schon sehr ansprechend aus, ist aber sehr aufwändig.
Die Arbeitsschritte im Einzelnen:
  1. Inhalt der Visualisierung festlegen („Erst grübeln dann dübeln“ Johannes Sauer)
  2. Zeichnen mit Stiften und Wachsmalblöcken auf A3-Papier
  3. Gefällt nicht, alles schief, Korrektur nicht möglich
  4. Neues Blatt, neue Ideen
  5. Zeichnen
  6. Schritt 3. bis 5. solange wiederholen bis das Ergebnis zufriedenstellend oder das Papier aufgebraucht ist (oder ich völlig frustriert bin)
  7. Zeichnung auf einem A3-Scanner einscannen (Achtung – Wachsmalkrümel nicht auf Scanner verschmieren)
  8. eingescannte Zeichnung am Computer nachbearbeiten und auf die richtige Größe bringen
  9. Zeichnung im E-Learning-Kurs an gewünschter Position einfügen

Für mich wäre es schön, wenn ich auch die analogen Schritte in den Computer verlagern könnte. Das würde zum einen die Frustration meinerseits über meine mangelhaften künstlerischen Fähigkeiten reduzieren, zum anderen meinen Papierverbrauch drastisch senken. Und es würde Zeit einsparen, da das Einscannen entfällt.
Mehr zu meinen ersten Sketchnote-Versuchen hier im Blog.

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