Jaja -
alles schlecht - wie immer...
Wie war das mit Frust, der zum Bloggen nötig ist?
Also, hier völlig unkommentiert noch ein paar
Zahlen zum FP7:
Im Programm "People" stehen 4,75 Mrd € zur Verfügung (dazu gehört der internationale Austausch von Wissenschaftlern, der Aufbau internationaler Studiengänge, Aktivitäten für Lebenslanges Lernen (neu im Programm!), Organisation von internationalen Konferenzen etc), für neue Ideen (thematisch völlig frei!) 7,51 Mrd €, für Forschungsinfrastruktur 1,715 Mrd € usw.
Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu naiv, zu langsam und versteh mal wieder nicht, worum's eigentlich geht. Okay - natürlich versteh ich, worum's geht - ich find nur die Darstellung etwas einseitig.
Von meinem (zugegeben sehr kurzen) Besuch in Brüssel habe ich zumindest folgende Eindrücke mitgenommen:
• dort werden keine einsamen Entscheidungen getroffen, die "uns" dann von oben übergestülpt werden
• dort arbeiten auch nur Menschen, die darauf angewiesen sind, von anderen Menschen fachliche Informationen zu erhalten
• der entscheidende Faktor bei allem ist Lobbyarbeit
Also wie immer und überall: Wer nicht laut genug ruft, wird auch nicht gehört!
Damit komme ich zum zweiten Teil des Titels:
Momentan beschäftigt mich der Themenbereich "Religion, Glaube, Gott...", zu dem ich später sicher noch mehr schreiben werde, der jetzt und hier also ziemlich unsortiert auftaucht. Aber was mir immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass Christen, Moslems, Juden etc. dauernd in den Medien präsent sind, wohingegen Atheisten eben keine Lobby haben. Neulich sind wir zufällig in eine
Fernsehsendung über die Rocky-Mountains hineingezappt und es entstand schnell der Eindruck, dass die USA aus einem bunten Haufen Religiöser besteht. Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, einen Atheisten zu interviewen? Einfach nur so?
Dazu Richard Dawkins in "The God Delusion" (Seite 44):
"Atheists in America are more numerous than most people realize. As I said in the Preface, American atheists far outnumber religious Jews, yet the Jewish lobby is notoriously one of the most formidably influential in Washington. What might American atheists achieve if they organized themselves properly?"
Das ist ja gerade das Paradoxon: Diejenigen, die etwas bestimmtes NICHT tun bzw. wollen, sind natürlich nicht organisiert - warum auch. Damit sind sie aber in der Öffentlichkeit auch nicht sichtbar. Um sichtbar zu sein, müssten sie eben gemeinsam ETWAS wollen, was sie ja eben gerade NICHT wollen! Alles klar?
Comments
Sun, 05.08.2012 16:49
Fri, 30.03.2012 08:47
Beautiful light, nice capture! Thanks for the links to ud acity etc further down.
Wed, 08.02.2012 21:22
Dafür hat Andernach aber nicht so eine nette kleine Fachhoch schule wie Bingen
Wed, 08.02.2012 12:58
Andernach ist toll! Habe zwisc henzeitlich dort gewohnt und a rbeite noch dort. Im Sommer si nd die Rheinanlagen rich [...]
Fri, 09.12.2011 23:18
Ich hatte die Zeit immer gern gelesen, aber das Guttenberg-I nterview war ja widerlich. Immerhin habe ich darue [...]
Tue, 27.09.2011 11:09
Sehr gute Foto-Duku vom Saar-H unsrück-Steig!
Tue, 23.08.2011 16:53
Wie war die Taufe der Lok?
Mon, 22.08.2011 17:02
Ein Sonntagmorgen im Garten de s Liebieghauses, zwischen Skul pturen, unter Bäumen – ein sch öner Ort für ein intensi [...]
Sun, 14.08.2011 23:58
ICH FREU MICH Die Literat urnacht ist immer sehr sehr gu t. Schön das wir so etwas in Mainz haben
Thu, 04.08.2011 00:09
I love the pictures
Mon, 27.06.2011 19:59
"verzückten Graumelierten..." Kettle.Black.Pot Rearran ge as appropriate....
Sun, 29.05.2011 21:09
Das ist der Stuhl, auf dem he ute Nachmittag Peter Kurzeck g esessen, gelesen, erzählt und etwas später sein Publik [...]
Sun, 22.05.2011 15:46
Die hölzernen Skulpturen von Meisterschülern der Klasse Bal kenhol – hier Stephans Seitz m it »Antonie und Theresa« [...]
Fri, 22.04.2011 11:33
MEP? Jetzt schon?
Tue, 29.03.2011 20:47
2 x Lübeck. Wie passend....!